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Australian Shepherd

Australian Shepherd in Blue Merle auf einem Magazin-Cover im Holzrahmen

Sein Name ist ein Missverständnis. Der Australian Shepherd ist kein Australier, sondern ein Amerikaner, und er ist auch kein Hund für nebenbei. Wer einmal gesehen hat, wie ein Aussie eine Gruppe Kinder auf der Wiese zusammenhält, versteht, was in ihm steckt: Hüteinstinkt, Ausdauer und ein waches Auge für alles, was sich bewegt.

FCI Gruppe 1 (Hütehunde und Treibhunde), Sektion 1 Schäferhunde, Standard Nr. 342, ohne Arbeitsprüfung
Ursprungsland USA
Größe (Widerrist) bevorzugt Rüden 51 bis 58 cm, Hündinnen 46 bis 53 cm
Gewicht im FCI-Standard nicht festgelegt
Lebenserwartung keine belastbare Studienzahl gefunden (N/V)
Fell mittellang, gerade bis gewellt, wetterbeständig, Unterwolle je nach Klima
Farben laut Standard Blue Merle, Schwarz, Red Merle, Rot, jeweils mit oder ohne weiße und kupferfarbene Abzeichen; keine Farbe wird bevorzugt

Herkunft

Laut FCI-Standard hat sich die Rasse ausschließlich in den USA entwickelt. Den Namen verdankt sie wohl baskischen Schafhirten, die um 1800 aus Australien nach Amerika kamen und ihre Hunde mitbrachten. Beliebt wurde der Aussie nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Westernreiterei, Rodeos und Filmen. Farmer schätzten seine Intelligenz, seinen Hütetrieb und seine Arbeitsfreude.

Wesen

Der Standard nennt ihn einen intelligenten Arbeitshund mit ausgeprägtem Hüte- und Bewachungsinstinkt, einen pflichtgetreuen Gefährten, ausgeglichen und gutmütig, gegenüber Fremden anfangs etwas reserviert. Seinen Menschen gegenüber ist er sehr anhänglich. Ohne Aufgabe sucht er sich eine, und manchmal sind das Jogger, Radfahrer oder Kinder.

Bewegung und Beschäftigung

Mehr als zwei Stunden am Tag, und nicht nur Strecke, sondern Kopfarbeit: Hütearbeit, Obedience, Agility, Tricktraining. Genauso wichtig ist bewusst geübte Ruhe. Ein Aussie, der nie gelernt hat abzuschalten, wird mit mehr Bewegung nicht ruhiger, sondern fitter.

Pflege

Das mittellange Fell braucht ein- bis zweimal pro Woche die Bürste, im Fellwechsel öfter. Hosen und Halskrause verfilzen sonst leicht. Hinter den Ohren lohnt sich ein zweiter Blick.

Gesundheit

Zwei Themen gehören vor den Kauf. Erstens MDR1: Die Washington State University gibt für den Australian Shepherd eine Häufigkeit der MDR1-Mutation von rund 50 Prozent an. Betroffene Hunde reagieren empfindlich auf bestimmte Medikamente, unter anderem auf Loperamid. Klarheit bringt nur ein Gentest, das Ergebnis gehört in den Impfpass. Zweitens Merle: Werden zwei Merle-Hunde verpaart, können Welpen mit doppelter Merle-Anlage entstehen, die häufig taub oder an den Augen geschädigt sind. Seriöse Züchter verpaaren Merle nur mit einfarbigen Hunden.

Für wen passt der Australian Shepherd?

Für aktive Menschen mit Hundeerfahrung oder großer Lust zu lernen, mit täglich viel Zeit für Bewegung und Training, gern mit Hundesport.

Für wen eher nicht?

Für ruhige Haushalte, in denen der Hund vor allem Begleiter auf kurzen Runden sein soll, und für Familien mit sehr kleinen Kindern, wenn niemand den Hütetrieb lenken kann.

Australian Shepherd in Blue Merle auf einem Magazin-Cover im Holzrahmen

Ausführlich zu MDR1 und Merle: unser Rasseportrait zum Australian Shepherd. Ob er zu deinem Alltag passt, prüfst du im Rasse-Test oder mit unserem Buch „Welcher Hund passt WIRKLICH zu dir?“. Für die ersten Wochen gibt es das kostenlose Welpen-Startpaket. Deinen Aussie als Magazin-Cover auf Leinwand und vieles mehr: Australian Shepherd Portrait und Geschenke.

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Quellen, abgerufen am 20.10.2026: FCI-Standard Nr. 342 Australian Shepherd (fci.be, Fassung vom 16.06.2012); Washington State University, College of Veterinary Medicine, Washington Animal Disease Diagnostic Laboratory: MDR1 in Dogs (waddl.vetmed.wsu.edu).

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Das Print My Pet Team

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