Grün: unbedenklich
Ja, Hunde dürfen Erbsen essen. Laut American Kennel Club sind Erbsen weder giftig noch gefährlich für Hunde. Gartenerbsen, Zuckerschoten und Kaiserschoten gehen in kleinen Mengen.

Warum Erbsen okay sind
Erbsen stecken in vielen Fertigfuttern, und als kleiner Happen zwischendurch spricht nichts gegen sie. Frisch, tiefgekühlt oder aufgetaut, alles geht. Vielleicht hast du schon von einer Debatte über Erbsen und Herzkrankheiten gehört. Die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA hat Meldungen über die Herzmuskelerkrankung DCM bei Hunden untersucht. 93 Prozent der gemeldeten Futtermittel enthielten Erbsen oder Linsen, meist als Hauptzutat in getreidefreiem Futter. Einen ursächlichen Zusammenhang konnte die FDA nicht belegen. Dabei geht es um Futter mit sehr hohem Erbsenanteil, nicht um ein paar Erbsen als Snack.
Worauf du achten solltest
- Keine Dosenerbsen: Erbsen aus der Dose enthalten laut AKC oft viel zugesetztes Salz.
- Schoten mit Vorsicht: Was Menschen mit Schote essen, darf auch der Hund. Gartenerbsen aber immer palen, Schoten können im Hals stecken bleiben.
- Pur: Ohne Butter, Speck oder Gewürze.
- Snack, kein Hauptgericht: Als Teil der Tagesmenge einrechnen.
Was tun, wenn er zu viele Erbsen gefressen hat?
Eine Portion vom Teller oder aus der Tiefkühltüte ist kein Grund zur Sorge. Zu viele Erbsen können Blähungen, Durchfall oder Erbrechen machen. Gib Wasser und beobachte deinen Hund. Bessert sich das nicht innerhalb eines Tages oder wirkt er krank, ruf in der Tierarztpraxis an. Waren die Erbsen mit Zwiebeln oder Speck gekocht, erwähne das.
Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort zur Tierärztin oder zum Tierarzt oder zum tierärztlichen Notdienst.
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Quellen, abgerufen am 20.10.2026: American Kennel Club, Can Dogs Eat Peas?; U.S. Food and Drug Administration, FDA Investigation into Potential Link between Certain Diets and Canine Dilated Cardiomyopathy; ASPCA Pflanzendatenbank für Hunde ohne Eintrag zur Gartenerbse.
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