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Burmilla

Silbern schattierte Burmilla mit grünen Augen und dunkel umrandeten Lidern

Im Sonnenlicht sieht ihr Fell aus, als hätte jemand Silberstaub darüber gepustet: hell an der Wurzel, dunkel an den Spitzen. Um die grünen Augen liegt eine feine dunkle Linie, wie mit dem Kajal gezogen. Eine Burmilla spielt mit dir, bis sie genug hat, und rollt sich dann zufrieden aufs Sofa.

Anerkennung FIFe (Rassecode BML, anerkannt seit 1995), WCF (BMS), TICA, CFA, GCCF; laut WCF-Liste von allen großen Verbänden anerkannt
Ursprungsland Großbritannien
Gewicht im FIFe-Standard nicht festgelegt, Größe dort „mittel“. Laut GCCF wiegen Kater meist 5 bis 7 kg, Kätzinnen weniger
Lebenserwartung keine Studie verfügbar; die GCCF nennt für die Asian-Gruppe, zu der die Burmilla dort zählt, im Mittel etwa 16 bis 18 Jahre (Verbandsangabe)
Fell kurz, dicht und seidig, glatt anliegend mit gerade so viel Unterwolle, dass es etwas Stand bekommt
Farben laut Standard Grundfarbe reines Silberweiß oder warmes Golden, Shaded oder Shell, in vielen Farbvarietäten; Augen in jeder Schattierung von Grün, klares Grün bevorzugt
Aktivität mittel, verspielt in Schüben (redaktionelle Einschätzung)

Herkunft

Die Burmilla verdankt ihre Existenz einem Zufall. 1981 traf in Großbritannien der Chinchilla-Perserkater Sanquist der Baronin Miranda von Kirchberg auf die lilafarbene Burmakatze Faberge, bevor beide wie geplant verpaart werden konnten. Laut GCCF kamen vier Kätzinnen zur Welt, alle mit silbern schattiertem Fell. Die Baronin behielt sie und baute damit eine neue Rasse auf, die mit Burmas weitergezüchtet wurde. Die GCCF erkannte die Burmilla 1990 vorläufig an, die FIFe 1995, die CFA führte sie ab 2011.

Wesen

Laut CFA vereint die Burmilla die Neugier der Burma mit der Gelassenheit der Chinchilla-Perser. Sie ist verspielt, freundlich und auf Menschen bezogen, ohne zu klammern. Die CFA hält sie für wenig fordernd und nicht besonders laut; sie komme auch während eines Arbeitstags allein zurecht. Die GCCF beschreibt ihre Rassegruppe als lebhaft und gesprächig, sie antworte gern, wenn man mit ihr redet. Mit Kindern, anderen Katzen und Hunden kommt sie laut beiden Verbänden meist gut aus.

Haltung und Beschäftigung

Die CFA rät zu viel Abwechslung: Spielzeug, Klettermöglichkeiten und erhöhte Liegeplätze. Ein stabiler Kratzbaum am Fenster und ein Fach im Regal, von dem aus sie den Raum überblickt, reichen oft schon. Wohnungshaltung passt gut, ein gesicherter Balkon ist ein Plus. Zwischen den Spielrunden schläft sie gern ausgiebig. Wenn du viel außer Haus bist, ist eine verträgliche Zweitkatze trotzdem die freundlichere Lösung.

Pflege

Das kurze Fell ist pflegeleicht. Die CFA empfiehlt, es mindestens einmal pro Woche mit einem Metallkamm oder einer kleinen Bürste durchzugehen. Krallen, Ohren und Zähne regelmäßig kontrollieren gehört dazu, wie bei jeder Katze.

Gesundheit

Laut GCCF sind bei den Ausgangsrassen der Burmilla die polyzystische Nierenerkrankung (PKD) und die fortschreitende Netzhautdegeneration (PRA) bekannt. Bei der Asian-Gruppe selbst, zu der die Burmilla in Großbritannien gehört, gebe es bisher nur Hinweise auf die Hypokaliämie, eine erbliche Störung, bei der zu wenig Kalium im Blut die Muskeln schwächt. Dafür gibt es einen verlässlichen Gentest, den die GCCF für Zuchttiere seit 2018 vorschreibt. Die CFA weist außerdem auf den kleinen Genpool hin; verantwortungsvolle Züchter kreuzen deshalb gezielt nicht verwandte Linien ein. Frag nach Gentestergebnissen der Eltern und nach dem Verwandtschaftsgrad.

Für wen passt die Burmilla?

Für Familien, Ersthalter und Berufstätige, die eine freundliche, ausgeglichene Katze suchen, die gern spielt und wenig Pflege braucht.

Für wen eher nicht?

Für Menschen, die eine Katze möchten, die man kaum bemerkt. Und für alle, die keine Lust auf tägliche Spielzeit haben.

Wie alt deine Burmilla in Menschenjahren ist, zeigt der Katzenalter-Rechner. Ob die Rasse zu dir passt, prüfst du im Katzen-Test. Namensideen findest du bei unseren Katzennamen. Und wenn du deine Katze an der Wand haben möchtest: Katzenportraits vom eigenen Foto.

Häufige Fragen

Woher kommt die Burmilla? Aus Großbritannien. Sie entstand 1981 aus einer ungeplanten Verpaarung eines Chinchilla-Persers mit einer lilafarbenen Burmakatze.

Wie schwer wird eine Burmilla? Der FIFe-Standard legt kein Gewicht fest. Laut GCCF wiegen Kater meist 5 bis 7 kg, Kätzinnen weniger.

Welche Augenfarbe hat eine Burmilla? Laut FIFe-Standard jede Schattierung von Grün, klares Grün wird bevorzugt. Bei jungen Katzen unter zwei Jahren ist ein leichter Gelbstich erlaubt.

Ist die Burmilla eine Kurzhaarkatze? Bei der FIFe ja. Wegen der Perser-Vorfahren gibt es auch eine halblanghaarige Variante, die einige Verbände wie TICA getrennt führen.

Weiterlesen

Quellen, abgerufen am 05.11.2026: FIFe: Standard Burmilla (BML), Fassung 01.01.2026; FIFe: Liste der anerkannten Rassen; WCF: EMS-Code-Liste mit Anerkennung je Verband (Stand 01.11.2026); CFA: Burmilla; GCCF: Asian (mit Burmilla und Bombay), Rasseporträt.

Η ομάδα του Print My Pet

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